Allgemeine Geschäftsbedingungen des smartvillage München

§1 All­ge­mei­nes

  1. Die nach­fol­gen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen gel­ten für sämt­li­che Leis­tun­gen des smart­vil­la­ge, die die­ses gegen­über ihren Nut­zern / Ver­trags­part­nern erbringt.
  2. Das Ange­bot rich­tet sich sowohl an Pri­vat­kun­den, als auch an Unter­neh­mer.
  3. Die Work­sho­präu­me dür­fen durch den Nut­zer nur für den bezeich­ne­ten Betrieb und den ange­ge­be­nen Zweck benutzt wer­den. Ein Ver­stoß gegen die­se Bestim­mung berech­tigt das smart­vil­la­ge zur frist­lo­sen Kün­di­gung

 

§2 Leis­tungs­be­schrei­bung

Gegen­stand der Ange­bo­te und Dienst­leis­tun­gen des smart­vil­la­ge ist die Ver­mie­tung von Mee­ting-, Event-, Büro-, und Work­shop­flä­chen. Wei­te­re Dienst­leis­tun­gen umfas­sen die Bereit­stel­lung von Infra­struk­tur; dazu gehö­ren W-LAN, Bea­mer und wei­te­res Prä­sen­ta­ti­ons­ma­te­ri­al sowie die Rei­ni­gung. Ein recht­li­cher Anspruch besteht auf die­se Dienst­leis­tun­gen nicht.

 

§3 Zugangs­be­din­gun­gen

Die Öff­nungs­zei­ten des Smart­vil­la­ge Pavil­lon in der Gang­ho­fer­str. 66b sind Mo. – Fr. von 9:00 – 18:00 Uhr. Am Wochen­en­de und an Fei­er­ta­gen ist das smart­vil­la­ge geschlos­sen.

 

§4 Ver­trags­schluss

  1. Mit der Unter­zeich­nung des Unter­miet­ver­tra­ges mit dem smart­vil­la­ge kom­men die, ent­spre­chend vom Nut­zer gewähl­ten Tari­fe zustan­de.
  2. Mit der Unter­zeich­nung sichert der Nut­zer zu, dass die ange­ge­be­nen Daten voll­stän­dig und wahr­heits­ge­mäß sind. Der Nut­zer ver­pflich­tet sich, die Ände­rung sei­ner per­sön­li­chen Daten unver­züg­lich anzu­zei­gen.

 

§5 Tari­fe und Zah­lungs­mo­da­li­tä­ten

  1. Alle Prei­se des smart­vil­la­ge sind Net­to­prei­se zzgl. der jeweils gül­ti­gen gesetz­li­chen Umsatz­steu­er.
  2. Gäs­te und Nut­zer der Mee­ting- und Ver­an­stal­tungs­räu­me, haben nach Erhalt unse­rer Rech­nung ein Zah­lungs­ziel von 14 Tagen. Es gel­ten unse­re Stor­no­be­din­gun­gen.
  3. Nicht kalen­der­mä­ßig fäl­li­ge Rech­nun­gen sind bin­nen 14 Tagen ab Rech­nungs­da­tum ohne Abzug zahl­bar. Ab Ver­zugs­ein­tritt ist das smart­vil­la­ge berech­tigt, die gesetz­li­chen Ver­zugs­zin­sen gel­tend zu machen. Fer­ner kann smart­vil­la­ge je Mah­nung eine pau­scha­le Mahn­ge­bühr in Höhe von € 5,00 ver­lan­gen.
  4. Die Dau­er und Prei­se für die Nut­zung der Räum­lich­kei­ten bestim­men sich aus­schließ­lich nach der Auf­trags­be­stä­ti­gung vom smart­vil­la­ge. Sind in der Auf­trags­be­stä­ti­gung fes­te Prei­se genannt und lie­gen zwi­schen Ver­trags­schluss und Leis­tungs­er­brin­gung mehr als 4 Mona­te, ist das smart­vil­la­ge berech­tigt, Preis­än­de­run­gen vor­zu­neh­men. Das Cate­ring kann in den Tagungs­räum­lich­kei­ten und den angren­zen­den Ver­kehrs­flä­chen, nur durch das smart­vil­la­ge beauf­tragt wer­den. Eine Beauf­tra­gung an Dritt­un­ter­neh­men inner­halb der Räum­lich­kei­ten wird aus­ge­schlos­sen. Für das Cate­ring wird ein Preis in der Auf­trags­be­stä­ti­gung fest­ge­legt.
  5. Zah­lun­gen sind auf bar­geld­lo­sem Weg ohne Kos­ten für den Zah­lungs­emp­fän­ger zu leis­ten

 

§6 Rück­tritt vom Ver­trag

  1. Anspruch von smart­vil­la­ge auf Ver­gü­tung des Kun­den vom Ver­trag ent­steht wie folgt:
    • Bis zum 21. Tag vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn: kos­ten­los
    • Bis zum 14. Tag vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn: 50% des Gesamt­um­sat­zes
    • Bis zum 7. Arbeits­tag vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn: 70% des Gesamt­um­sat­zes
    • Nach dem 7. Arbeits­tag vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn: 100% des Gesamt­um­sat­zes
    • Der Anspruch wird aus der bestä­tig­ten Schät­zung, d. H. aus dem Gesamt­um­satz
  1. Es fal­len kei­ne Stor­nie­rungs­kos­ten an, wenn inner­halb der fol­gen­den 4 Kalen­der­wo­chen nach dem eigent­lich geplan­ten Ver­an­stal­tungs­da­tum ein Ersatz­ter­min statt­fin­det.
  2. Eine Ver­schie­bung des Ver­an­stal­tungs­ter­mins ist nur ein­ma­lig mög­lich, ohne dass Stor­nie­rungs­kos­ten anfal­len. Bei einer wei­te­ren Ver­schie­bung der Neu­ter­mi­nie­rung fal­len Stor­nie­rungs­kos­ten in o. g. Staf­fe­lung an für den erst ver­ein­bar­ten Ter­min und das dar­an ange­knüpf­te Ange­bot an.

 

§7 Daten­schutz

  1. Das smart­vil­la­ge wird die Vor­schrif­ten über den Daten­schutz nach dem Euro­päi­schen Daten­schutz­ge­setz (DSGVO) und den wei­te­ren gesetz­li­chen Vor­schrif­ten zum Daten­schutz beach­ten.
  2. Der Nut­zer erklärt sein Ein­ver­ständ­nis damit, dass sei­ne für die Ver­trags­durch­füh­rung not­wen­di­gen per­sön­li­chen Daten auf Daten­trä­gern gespei­chert wer­den.

 

§8 Ver­trags­durch­füh­rung

  1. Die Unter­ver­mie­tung an Drit­te ist aus­ge­schlos­sen.
  2. Der Nut­zer unter­nimmt kei­ne Ver­su­che unbe­rech­tig­ten Zugriffs auf die Infra­struk­tur durch Hacking oder ähn­li­che Metho­den.
  3. Der Nut­zer bestä­tigt, dass er die Diens­te und Infra­struk­tur des smart­vil­la­ge für kei­ne der im fol­gen­den auf­ge­zähl­ten Tätig­kei­ten nut­zen wird: a. Nut­zung im Zusam­men­hang mit Gewinn­spie­len, MLM (Schnee­ball­sys­te­men), Ket­ten­brie­fen, Spam-E- Mail, oder sons­ti­ge Art von uner­wünsch­ten Nach­rich­ten oder Wer­bung (sowohl pri­vat als auch geschäft­lich); b. Dif­fa­mie­rung, Miss­brauch, Beläs­ti­gung, Stal­king, Bedro­hung oder sons­ti­ge Ver­let­zung gesetz­li­cher Bestim­mun­gen (wie Schutz der Pri­vat­sphä­re, Per­sön­lich­keits­recht) von Per­so­nen oder Fir­men inner- und außer­halb des Cowor­king- Space; c. Ver­brei­tung von sit­ten­wid­ri­gen, belei­di­gen­den oder sons­ti­gen unge­setz­li­chen Mate­ria­li­en oder Daten inner­halb oder über die vom smart­vil­la­ge bereit­ge­stell­te Infra­struk­tur; d. Ver­brei­tung oder Bereit­stel­lung von Daten, die Bil­der, Foto­gra­fi­en, Soft­ware oder sons­ti­ges Mate­ri­al ent­hal­ten, das Geset­zen zum Schutz von geis­ti­gem Eigen­tum (z.B. Mar­ken­recht) unter­liegt, es sei denn der Nut­zer ist Rech­te-Inha­ber oder besitzt die Berech­ti­gung zur Ver­brei­tung; e. Ver­brei­tung von Daten die Viren, Tro­ja­ner, Wür­mer, Bots oder sons­ti­ge Schad­soft­ware ent­hal­ten; f. Ille­ga­ler Down­load von urhe­ber­recht­lich geschütz­ten Daten; g. Behin­de­rung oder Abhal­ten ande­rer Nut­zer vom Zugang und Anwen­dung der Ser­vices und Infra­struk­tur des smart­vil­la­ge;

 

§9 Gewähr­leis­tung, Haf­tung

  1. Der Nut­zer hat die Flä­che vor Ver­trags­schluss ein­ge­hend besich­tigt. Er hat zur und Instand­set­zungs­ar­bei­ten die Dul­dung die­ser Arbei­ten und ver­si­chert, dass er aus even­tu­el­len Beein­träch­ti­gun­gen am Gebäu­de kei­ne Min­de­rungs­rech­te, bzw. Scha­dens­er­satz­an­sprü­che her­lei­ten wird, sofern das smart­vil­la­ge die­se nicht vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig ver­ur­sacht hat.
  2. In allen Fäl­len, in denen das smart­vil­la­ge im geschäft­li­chen Ver­kehr auf­grund ver­trag­li­cher oder gesetz­li­cher Anspruchs­grund­la­gen zum Scha­dens- oder Auf­wen­dungs­er­satz ver­pflich­tet ist, haf­tet das smart­vil­la­ge nur, soweit ihr, ihren lei­ten­den Ange­stell­ten oder Erfül­lungs­ge­hil­fen Vor­satz, gro­be Fahr­läs­sig­keit, oder eine Ver­let­zung von Leben, Kör­per oder Gesund­heit zur Last fällt. Hier­von unbe­rührt bleibt die Haf­tung für die schuld­haf­te Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten und Garan­ti­en. Die Haf­tung ist jedoch inso­fern auf den vor­her­seh­ba­ren, ver­trags­ty­pi­schen Scha­den beschränkt. Die Haf­tung für Fol­ge­schä­den, ins­be­son­de­re auf ent­gan­ge­nen Gewinn oder Ersatz von Schä­den Drit­ter, wird aus­ge­schlos­sen, es sei denn, das smart­vil­la­ge fällt Vor­satz oder gro­be Fahr­läs­sig­keit zur Last.

Das smart­vil­la­ge über­nimmt kei­ne Haf­tung für die Ver­let­zung von Schutz­rech­ten Drit­ter in Bezug auf Arbei­ten der Nut­zer, sowie die Über­mitt­lung von Daten und Daten­trä­gern durch den Nut­zer. Der Nut­zer ist dafür ver­ant­wort­lich, dass alle wett­be­werbs­recht­li­chen, urhe­ber­recht­li­chen, mar­ken­recht­li­chen, daten­recht­li­chen oder sons­ti­ge Rechts­ver­stö­ße im Rah­men der Ver­trags­be­zie­hung zum smart­vil­la­ge unter­blei­ben. Sofern das smart­vil­la­ge von der­ar­ti­gen Rechts­ver­stö­ßen Kennt­nis erhält, wird das Ver­trags­ver­hält­nis unver­züg­lich gekün­digt. Im Fal­le eines Rechts­ver­sto­ßes hält der Nut­zer des smart­vil­la­ge von jeg­li­chen Ansprü­chen Drit­ter frei. Der Nut­zer ersetzt dem smart­vil­la­ge die Kos­ten der Rechts­ver­fol­gung in der Höhe der gesetz­li­chen Anwalts­ge­büh­ren für den Fall, dass das smart­vil­la­ge von Drit­ten infol­ge einer Rechts­ver­let­zung in Anspruch genom­men wird.

 

§10 Ver­si­che­rung

Das smart­vil­la­ge ist in sei­ner Geschäfts­tä­tig­keit ver­si­chert. Es besteht jedoch kein Ver­si­che­rungs­schutz für per­sön­li­che Gegen­stän­de der Nut­zer. Hier­für wird der Abschluss einer geeig­ne­ten per­sön­li­chen Ver­si­che­rung emp­foh­len.

 

§11 Been­di­gung des Nut­zungs­ver­hält­nis­ses

  1. Der Nut­zer hat die Gegen­stän­de pfleg­lich zu behan­deln und nach Been­di­gung der Nut­zung in ver­trags­ge­mä­ßem, man­gel­frei­em und gebrauchs­fä­hi­gen Zustand an das smart­vil­la­ge zu über­ge­ben. Schä­den hier­an oder ver­lo­re­ne Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de sind dem smart­vil­la­ge voll­um­fäng­lich vom Nut­zer zu erset­zen.
  2. Der Nut­zer hat sämt­li­che an den Nut­zer aus­ge­ge­be­ne Schlüs­sel und Schlüs­sel­kar­ten an das smart­vil­la­ge unver­züg­lich zu Ender der Ver­trags­lauf­zeit zurück zu geben.

 

§11 Ände­rung der AGB

Das smart­vil­la­ge behält sich vor, die­se AGB jeder­zeit zu ändern. Die Ände­rung wird dem Nut­zer umge­hend mit­ge­teilt. Sofern der Nut­zer der Ände­rung der AGB nicht inner­halb von 14 Tagen nach Zugang der Ände­rungs­mit­tei­lung wider­spricht, gel­ten die geän­der­ten AGB als ange­nom­men.

 

§13 Schluss­be­stim­mun­gen

  1. münd­li­che Neben­ab­re­den bestehen nicht. Alle Neben­ab­re­den bedür­fen der Schrift­form.
  2. Es gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.
  3. Der Gerichts­stand ist der Sitz vom smart­vil­la­ge in Mün­chen.
  4. Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen ganz oder teil­wei­se unwirk­sam sein, oder ihre Rechts­wirk­sam­keit spä­ter ver­lie­ren, so soll hier­durch die Gül­tig­keit der Geschäfts­be­din­gun­gen im Übri­gen nicht berührt wer­den. Für die­sen Fall ver­pflich­ten sich die Par­tei­en, an Stel­le der unwirk­sa­men Rege­lung eine wirk­sa­me Rege­lung zu ver­ein­ba­ren, die, soweit recht­lich mög­lich, den in die­sen Geschäfts­be­din­gun­gen zum Aus­druck gekom­me­nen Inter­es­sen der Par­tei­en am nächs­ten kommt. Das glei­che gilt für den Fall, dass even­tu­el­le Ergän­zun­gen not­wen­dig wer­den.

Stand der AGB: Juni 2018

smart­vil­la­ge Mün­chen, Gang­ho­fer­stras­se 66b, 80339 Mün­chen